Es gibt schon – neben Andy, Hermie und Pedro – lustige Tiere. Ich glaube, wenn der Kobold-Maki heute entdeckt würde, dann würde der jetzt OMFGWTFFGSWTH-Affe getauft.
MfG Hermie
Wir alle wussten ja schon immer, dass die Jungs von Stereokotzen ein enormes Talent haben und eine große Zukunft vor sich haben. Technisch sind die ja schon in frühen Jahren perfekt gewesen, lediglich die Bühnen-Performance war es, an der schon früh gearbeitet werden musste, damit sie so perfekt ist wie heute.
Schaut euch einfach ein Video aus den frühen Jahren an, dann wisst ihr, wovon ich spreche.
MfG Hermie
Wenn man heute auf die Straße geht, dann sieht man ja an allen Ecken und Enden… na, was sieht man da? Ja, nennen wir das Kind beim Namen: ein verblödetes Volk. Liegt es daran, dass uns unsere Großmütter nichts mehr vorlesen, bevor wir einschlafen und wir darum familiäre Geborgenheit und die Förderung unserer intelektuellen Fähigkeiten durch Konsum, Trash und Fernsehen eingetauscht haben? Ich weiß es nicht, aber die Oma in dem Video scheint genau zu wissen, was die Enkel von heute lieber tun, als eine Gutenacht-Geschichte von Oma zu hören.
MfG Hermie
lies zuerst: Ein unlösbarer Fall!
Kalt blies der Wind um die Häuser und zerrte an den Kronen der Bäume im Park, als wolle er sie ihnen entreißen. Das Wasser des kleinen, mit blühenden Sträuchern umwachsenen Teiches wellte sich, wie es es sonst nur zur Herbstzeit tat und trug das Titelblatt der vom Wind zerfetzten Tageszeitung, bis es sich am hinteren Rand des Teiches in den Ästen eines Fliederstrauches verfing. Der Professor bremste sein Fahrrad und kam auf dem Kiesweg, der durch den Park führte, neben dem Teich zum Stehen. Er stieg von seinem Rad. Mit Freude verfolgte er dieses Schauspiel. Seine in schwarze Lederhandschuhe gehüllten Hände griffen nach einer kleinen Silbernen Box in seinem Mantel und brachten rasch eine Zigarre zum Vorschein. Der Wind blies ihm aber nicht nur seine schulterlangen, roten Haare aus dem Gesicht, sondern auch die grad entfachte Flamme an seinen Streichhölzern immer wieder aus. Ein im Getöse des Windes kaum zu vernehmendes Rascheln lenkte ihn ab. Er schaute auf und sah, wie das Zeitungsblatt, dass sich wohl aus dem Flieder gelöst haben musste auf ihn zutrieb und erst vom Aufprall an den Speichen seines Fahrades gebremst wurde. Der Professor Andy Moriarty bückte sich nach dem Papier. Bei dem Anblick des Titelbildes fiel ihm seine Zigarre aus dem Mund. “Holmes” murmelte er und überflog den Artikel, in dem über Hermie Holmes, Dr. Pedro Watson und ihren letzten Fall berichtet wurde. Das Lächeln war dem Professor aus dem Gesicht gewichen, er zerknüllte die Zeitung und setzte sich wieder auf sein Fahrrad.
“Holmes, immer dieser Hermie Holmes. Kein Monat vergeht, ohne dass er einen meiner genialen Pläne vereitelt – keiner, in dem nicht einer meiner Anhänger verhaftet wird. Ihn selbst gilt es in die ewigen Jagdgründe zu befördern. Doch wie locke ich meinen Nachbarn und größten Rivalen in eine tötliche Falle?”, dachte Professor Andy Moriarty bis er am anderen Ende Kiesweges eine Alte Frau einbiegen sah. “Ah, der perfekte Köder” murmelte er noch und trat in die Pedale.
MFG
Andy-H
Ein ganz normaler Tag, dachte Hermie Holmes, als er am 24.07.07 in sein Büro kam, wo er schon von Dr. Pedro Watson mit einer Tasse Roybos Bio-Tee und einer geschälten Mandarine mit extra vielen Pestiziden begrüßt wurde. Die beiden kriminalistisch hoch ausgebildeten Detektive machten sich an die tägliche Arbeit und taten, was sie immer taten: Verbrechen bekämpfen.
Doch dieser Tag, ein Montag, war kein normaler Montag. Dr. Pedro Watson war nüchtern, in Höchstform und auch Hermie Holmes hatte die letzte Nacht geschlafen und nicht auf einer Party das Verbrechen mit Alkohol bekämpft. So sah man sich in der Lage den Fall zu lösen, dessen Akte ihnen vom örtlichen Hauptkommissar auf den Schreibtisch mit dem Kommentar – “Löst den hier, das scheint nur der Anfang zu sein!” – auf den Schreibtisch gepfeffert wurde.
“Meine Güte, Holmes, ist denn auch in unserem Kreis das Verbrechen nun schon so unverschleiert auf der Straße anzutreffen?”, empörte sich Dr. Pedro Watson nach Durchsicht der Akte. “Fangen sie erst gar nicht an, unsere Gesellschaft gräbt sich doch gerade ihr eigenes Grab”, erwiederte Hermie Holmes, während er ohne aufzublicken an seiner Pfeife zog. Die Problematik vor der man in einem viel zu engen, verrauchten aber durchaus mit rustikalem Stil versehenen Büro saß, stellte sich als eine besonders komplexe ihrer Art dar. Ein grausames und unverschämtes Verbrechen. Noch am Vortag, als Hermie Holmes gerade den Kampf gegen den Drang, auf eine weitere exzessive Party zu gehen, gewonnen und Dr. Pedro Watson soeben beschlossen hatte, mit dem Trinken aufzuhören, schienen diese beiden glücklichen Schicksalswendungen einen hohen Preis an anderer Stelle zu fordern. Im Bericht der Gütersloher Polizei beschrieb ein scheinbar gerade in der Ausbildung befindlicher Beamter in noch unbeholfener Form den versuchten Raub, dessen eine alte unschuldige Dame von 59 jungen Jahren Opfer wurde auf dem Weg nach Hause. Ein von der Gesellschaft scheinbar ausgestoßener Herumtreiber von durch und durch übler Natur und Erscheinung hatte im Vorbeifahren mit dem Fahrrad versucht dem alten Mütterchen die Handtasche zu entreißen und sich ihrer verbliebenen Habseligkeiten zu bereichern. Dabei scheiterte er an der überraschenden Kraft dieser rüstigen Dame und konnte seinen Raub nicht beenden.
“Wo sollen wir da jetzt anfangen?”, fragte Dr. Pedro Watson seinen langjährigen Kollegen und ehemaligen Komilitonen an der Haward University Hermie Holmes. “Fangen wir an der Oberfläche an, so wie es uns als menschlichen Individuen nur möglich ist, anhand der sichtbaren Begebenheiten und Beschreibungen anderer zu rekonstruieren, was war, ist und sein wird”, riet Hermie Holmes und beschrieb damit das übliche Vorgehen: Die Täterbeschreibung durchsehen und nach bekannten Merkmalen suchen.
Im Bericht war von einer “schlanke[n] Figur; rote[m], dünne[m] Haar bis zum Oberarm; [und einer] insgesamt ungepflegte[n] Erscheinung” die Rede. “Moment, das heißt dann doch”, begann Dr. Pedro Watson, “dass wir es mit einem langhaarigen, ungepflegten Juppie zu tun haben, das erinnert mich an irgendwas… oder irgendwen?” – “Richtig, Dr. Pedro Watson, ist ihnen noch etwas aufgefallen, was sie an jemanden oder etwas erinnert?”, fragte der mittlerweile in fiebrigen Lauf verfallene Hermie Holmes. “Nein, was sollte ich denn in dem Bericht noch gesehen haben?”, verblüffte Dr. Pedro Watson die Antwort seines Partners, da dieser in der Regel nicht zu Reden pflegte, tigerte er durch ihr enges Büro. Von Tigern kann im übrigen nicht die Rede sein, da nur zwei Schritte Platz waren zwischen dem Schreibtisch von Holmes und Watson wendete sich Holmes eigentlich nur von rechts nach links und hielt zwischendurch inne um den Blick über die Fenster vom Nachbarhochaus – insbesonder über das der Dame im vierten Stock zwei Fenster von rechts – huschen zu lassen und nach Verdächtigen Ausschau zu halten. “Hören sie sich das an, Watson”, brach es triumphierend aus Holmes heraus, “Ich zitiere: ‘Es kann nicht gesagt werden, ob es sich um einen Mann oder eine Frau gehandelt hat.’ Was sagt uns das, alter Freund?”, fragte er mit erwartungsvollen Augen auf den grübelnden Kollegen in der rechten hinteren Ecke im Büro gerichtet. “Das sagt uns… oh mein Gott, sie meinen doch nicht…”, setzte Dr. Pedro Watson mitten im Satz aus. “Doch! Und dies meine ich mit vollster Überzeugung, die Beschreibung stimmt überein,
die Fakten lügen niemals mein lieber Kollege. Wir haben einen Mann oder eine Frau, scheinbar kann man es bei kurzem augenscheinlichen Kontakt nicht bestimmen. Weiter wurde sein/ihr Äußeres als ungepflegt beschrieben und er/sie trug schulterlange rote Haare. Die Fakten lügen nicht mein Freund! Ist ihnen heute morgen bei unserem Nachbarn Prof. Andy Moriarty etwas aufgefallen?”, sprudelten die zu einem wundervollen logischen und stichhaltigen Bild zusammengeknüpften Gedanken von Hermie Holmes aus ihm heraus. “Ja, jetzt wo sie es sagen. Er hatte seine Haare schwarz gefärbt. Seine Haar, die vorher von Natur aus rot waren.
Und außerdem schien er sich gewaschen zu haben, wo er doch sont immer so ungepflegt, ja gerade zu herunter gekommen durch die Stadt lief. Und… oh mein Gott, sie haben Recht, in letzter Zeit hat der gute Junge ja wirklich abgenommen”, die Flut der belastenden Fakten, die Hermie Holmes losgerissen hatte übermannte Dr. Pedro Watson und wieder einmal erwischte er sich dabei, wie er seinen langjährigen Kollegen und guten Freund für seine Sinnesschärfe und diese unbestechbare Gabe der Schlussfolgerung beneidete. “Ich glaube wir haben unseren Täter, vielleicht sollten wir unserem lieben Nachbarn Hallerdei einmal einen Besuch abstatten”, rief Hermie Holmes voller Tatendrang und stieß sich beim triumphalen Hinausgehen aus dem kleinen Büro an Watsons Schreibtisch das Knie.
Diese kleine Geschichte fiel mir ein, als ich diesen Polizeibericht gelesen habe, den mir Pedro geschickt hat. Lest es euch selbst durch und bildet euch ein mögliches Täterbild, also meins ähnelt Hallerdei enorm
Ach und nocheinmal der betreffende Bericht zitiert:
Handtaschenraub gescheitert
Gütersloh. Eine 59-jährige Frau aus Gütersloh war am Sonntag Abend (23.07.) gegen 17.40 Uhr zu Fuß auf dem Heimweg in Richtung Parkstraße. In Höhe der Thesings Allee näherte sich von hinten eine unbekannte Person auf einem Fahrrad und griff im Vorbeifahren nach dem Trageriemen der Damenhandtasche. Die Gütersloherin hielt ihre Handtasche aber mit aller Kraft fest, so dass die Person letztlich ohne Beute flüchten musste. Bei diesem Vorfall erlitt die 59-jährige Fußgängerin leichte Verletzungen am Arm. Beschreibung: schlanke Figur; rotes, dünnes Haar bis zum Oberarm; insgesamt ungepflegte Erscheinung. Es kann nicht gesagt werden, ob es sich um einen Mann oder eine Frau gehandelt hat. Die Polizei sucht Zeugen. Hinweise und Angaben dazu nimmt die Polizei in Gütersloh unter Tel. 05241/8690 entgegen.
Machts gut,
lasst euch nicht berauben,
Hermie
Dass nicht nur Frauen pervers sind und für Geld alles machen, das wissen wir ja bekanntlich… Manche Männer sollen für Geld ja sogar beim ALDI arbeiten, habe ich von einem Freund gehört. Pedro und ich haben aber jetzt den Gipfel der Perversion erreicht, wir haben mal eine 2boys1schokoschiss-fotosession gemacht und aus dem verwendeten Material einen Kuchen gebacken. Hoffe euch gefallen die Bilder so gut wie uns der Kuchen geschmeckt hat.
Hermie
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